Störungen vermeiden durch regelmäßige Heizungswartung

  1. Wartung vor dem Winter durchführen

Im Winter sind die Heizungen permanent im Einsatz, meist wochenlang und ohne Unterbrechung. Damit es keine unerwünschten Störungen gibt und man plötzlich im Kalten steht, wird eine rechtzeitige Inspektion und Wartung der Heizungsanlage empfohlen. Insbesondere sollten dabei Verschleißteile geprüft, gereinigt und ggf. ausgetauscht werden.

Viele Handwerker sind sich einig, dass die Heizungsanlage genauso fit für den Winter gemacht werden sollte, wie das eigene Auto. Um den Winter mit einer reibungslos funktionierenden Heizanlage zu überstehen, ist es nötig, dass vorher alle Komponenten unter die Lupe genommen und bei Bedarf geprüft werden.

Eine Wartung sorgt für Funktionssicherheit und energieeffizientes Heizen. Gerade nachdem eine Heizung mehrere Monate außer Betrieb war, ist eine Wartung notwendig.

Andernfalls kann der Energieverbrauch der Heizung um bis zu 10 Prozent höher ausfallen.

Langjährig erfahrene Handwerker sprechen hierbei also aus Erfahrung: „Wer an der Wartung spart, spart an der falschen Stelle!“ Wer also ein paar Euro für eine qualifizierte Wartung in die Hand nimmt, erspart sich wahrscheinlich kostenintensive Reparaturen im Ernstfall und erspart sich eine Menge Unannehmlichkeiten.

Informieren Sie sich hier über die Kosten für Heizungswartung und Instandhaltung.

  1. EnEV über eine regelmäßige Heizungswartung

In § 11, Absatz 3 schreibt die EnEV eine sachgerechte Bedienung von Heizungstechnik und Warmwasserversorgung durch den Betreiber vor. Komponenten im System mit einem wesentlichen Einfluss auf den Wirkungsgrad müssen vom Betreiber also regelmäßig gewartet werden. Für Wartung und Instandhaltung von Heizungsanlagen ist Fachkunde von Nöten, was bedeutet, dass ein qualifizierter Handwerker aus einem Fachbetrieb gerufen werden muss. Allerdings ist ein Wartungsintervall von der EnEV nicht festgesetzt worden.

Es wird aber von Fachverbänden und Hersteller empfohlen, eine jährliche Inspektion durch einen Handwerker aus einem Fachbetrieb durchführen zu lassen. Sollten dabei nötige Wartungsarbeiten festgestellt werden, können diese direkt durchgeführt werden. Zu diesen Wartungsarbeiten gehören der Austausch von Verschleißteilen, aber auch die Reinigung des Heizkessels von Verbrennungsrückständen an den Wärmetauschern bzw. im Brennraum. Diese Maßnahmen senken den CO2-Ausstoß.

  1. Eine regelmäßige Wartung ist wichtig für die Herstellergarantie

Die Hersteller von Heizsystemen geben nicht selten eine mehrjährige Garantie. Dafür gibt es allerdings Voraussetzungen: Der Einbau und eine regelmäßige, einmal jährliche Wartung des Heizsystems und deren Komponenten durch einen Handwerker aus einem Fachbetrieb.

Oft werden in einem Wartungsvertrag zwischen Eigentümer bzw. Mieter und einem Fachbetrieb feste Termine für die Wartung der Heizung festgelegt. Am besten werden diese Termine noch vor der Heizperiode im Herbst/ Winter gemacht. Innerhalb eines Wartungsvertrages werden in der Regel auch bessere Konditionen geboten, als bei Einzelbeauftragungen.

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